nanotracer

die intelligente
Messtechnik

Über das Projekt

Durch den gezielten Einsatz funktionalisierter Analysepartikel in Nanogröße („Nanotracer“) können erstmals präzise Aussagen über das Fließverhalten wie die Strömungsgeschwindigkeit, Durchlässigkeit, chemische Zusammensetzung und weitere physikalische oder biochemische Eigenschaften komplexer Materialsysteme getroffen werden – in Echtzeit und unter realen Bedinungen. Die Nanotracer-Technologie schließt damit eine entscheidende Lücke in der Material- und Umweltanalyse: Sie kombiniert Miniaturisierung, Sensitivität und Anpassbarkeit und ermöglicht dadurch Messungen auch in bisher nicht zugänglichen oder nicht analysierbaren Strukturen.
Seit vielen Jahren forscht Prof. Thomas Schimmel an innovativen Anwendungen im Nanobereich, zusammen mit seiner Arbeitsgruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Technischen Universität in Karlsruhe. Aufbauend auf diesen Grundlagen hat das Team den „Proof of Technology“ für Nanotracer erfolgreich erbracht – ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung dieser disruptiven Messtechnik. Die Erfindung eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Hydrogeologie, der Reaktortechnologie, der Werkstoffanalyse und vielen weiteren Bereichen. Es gibt derzeit keine vergleichbare Lösung am Markt, was den Innovationsgrad und die Alleinstellung dieser Technologie eindrucksvoll unterstreicht.
Unternehmensgründung
2019
Partner seit
2019
Geschäftsführer
Dr. Heiner Pollert
Unternehmen
KT Karlsruhe Technologies
Unternehmensform
GmbH
Standorte
München, Karlsruhe

Highlights

Was nanotracer
auszeichnet

Quantitative Einblicke statt Schätzwerte

Nanotracer ermöglicht erstmals eine präzise, messbare Analyse des Fließverhaltens in porösen Medien unter realen Bedingungen.

Messungen in bislang unzugänglichen Bereichen

Durch nanoskalige Partikel können selbst feinste Poren, Risse und komplexe Strukturen analysiert werden, die bisher nicht messbar waren.

Disruptiver Technologieansatz mit Alleinstellungsmerkmal

Als patentierte Lösung ohne direkte Vergleichstechnologie setzt Nanotracer neue Standards in der Material- und Umweltanalyse.

Echtzeitdaten aus dem Systeminneren

Die intelligenten Partikel liefern während des Durchflusses kontinuierlich Daten zu physikalischen und chemischen Bedingungen.

Skalierbar und vielseitig einsetzbar

Von Geothermie über Bau- und Umwelttechnik bis zur Verfahrenstechnik eröffnet die Technologie branchenübergreifend neue Analysepotenziale.

Hohe Präzision bei minimalem Eingriff

Die Messungen erfolgen ohne invasive Eingriffe in das System und ermöglichen dennoch eine außergewöhnliche Detailtiefe und Aussagekraft.
„Mit Nanotracer haben wir ein Werkzeug entwickelt, das erstmals quantitative Einblicke in bislang unzugängliche Bereiche poröser Materialien erlaubt – unter realen Bedingungen, mit minimalem Eingriff. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Geothermie bis Umweltüberwachung und Altlastensanierung. Für viele Anwendungen bedeutet das eine neue Stufe an Präzision und Aussagekraft.“
Prof. Dr. rer.-nat. Thomas Schimmel
Chief Technology Officer - Nanotechnology and Engineering

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