Aircoating Technologies
Luftschichten
unter Wasser
Über das Projekt
Die Aircoating Technologie ist ein umfassend patentiertes Verfahren zur lufthaltenden und biologischen Oberflächenbeschichtung, das nach dem Vorbild der Natur, genauer des wasserabweisenden Schwimmfarns Salvinia Molesta, entwickelt wurde.
Dieser Farn besitzt auf seiner Blattoberfläche einen dichten Besatz winziger Härchen, wodurch ihn eine Luftschicht umhüllt, die nicht entweichen kann. Taucht man ein solches Blatt unter Wasser, hält es die Luft jahrelang. Im Zuge der Forschungsarbeiten am KIT (Karlsruhe Institute of Technology) zur Entschlüsselung des Mechanismus, welche die permanente Haltung einer Luftschicht unter Wasser möglich macht, wurden künstliche Oberflächen, funktionierend nach jenem Prinzip hergestellt. In Karlsruhe liegt nun bereits seit mehr als acht Jahren eine erfolgreiche Probe trocken unter Wasser, umgeben von einer stabilen Luftschicht. Die Oberflächen wurden seither nanotechnologisch optimiert.
Kommt ein Schiff mit Wasser in Berührung, sind drei wesentliche Effekte zu beobachten, welche die zentralen Probleme der Schifffahrt darlegen: Bewuchs des Schiffrumpfes mit Meeresorganismen, Korrosion des Materials durch Salzwasser und vor allem der Reibungswiderstand bei Bewegung. Diese Effekte haben katastrophale ökonomische und ökologische Auswirkungen: Die Nutzung von umweltschädlichen Anti-Fouling-Beschichtungen, außerdem kostspielige Wartungsarbeiten und allen voran der hohe Kraftstoffverbrauch verbunden mit dem exorbitanten Ausstoß von Schadstoffen. Dieser ist so enorm, dass die 50 größten Schiffe mehr Giftstoffe ausstoßen, als alle Autos dieser Welt zusammen. Die Aircoating-Technologie verspricht Abhilfe durch strukturierte und funktionalisierte Oberflächen, die unter Wasser eine permanente Luftschicht halten.
Durch kontinuierliche Weiterentwicklung hat das Verfahren von Aircoating Technologies großes Potenzial auch in anderen Anwendungsbereichen – über die Schifffahrt hinaus – von erheblichem Nutzen zu sein.
Kommt ein Schiff mit Wasser in Berührung, sind drei wesentliche Effekte zu beobachten, welche die zentralen Probleme der Schifffahrt darlegen: Bewuchs des Schiffrumpfes mit Meeresorganismen, Korrosion des Materials durch Salzwasser und vor allem der Reibungswiderstand bei Bewegung. Diese Effekte haben katastrophale ökonomische und ökologische Auswirkungen: Die Nutzung von umweltschädlichen Anti-Fouling-Beschichtungen, außerdem kostspielige Wartungsarbeiten und allen voran der hohe Kraftstoffverbrauch verbunden mit dem exorbitanten Ausstoß von Schadstoffen. Dieser ist so enorm, dass die 50 größten Schiffe mehr Giftstoffe ausstoßen, als alle Autos dieser Welt zusammen. Die Aircoating-Technologie verspricht Abhilfe durch strukturierte und funktionalisierte Oberflächen, die unter Wasser eine permanente Luftschicht halten.
Durch kontinuierliche Weiterentwicklung hat das Verfahren von Aircoating Technologies großes Potenzial auch in anderen Anwendungsbereichen – über die Schifffahrt hinaus – von erheblichem Nutzen zu sein.
Unternehmensgründung
August 2017
Partner seit
August 2017
Geschäftsführer
Dr. Heiner Pollert
Unternehmensform
GmbH
Standorte
München, Karlsruhe
Branche
Engineering, Cleantech, Nanotech
Weitere Informationen
Der Validierungspreis des BMBF:
Projekt ARES
Highlights
Was Aircoating
Technologies auszeichnet
Proof of Technology
Eine erfolgreiche Probe, umgeben von einer stabilen Luftschicht, liegt im Karlsruher Institut bereits seit mehr als sieben Jahre trocken unter Wasser.
Lösung zentraler Probleme der Schifffahrt
Durch die wasserabweisende Oberflächenbeschichtung wird der Reibungswiederstand von Schiffen gemindert, der Einsatz von Anti-Fouling umgangen, und Korrosionseffekte eliminiert.
Schadstoffminderung
Die Abgabe von Schadstoffen aus hochgiftigen Schiffslacken und Anti-Fouling-Beschichtungen an das umliegende Wasser kann ohne Minderung der Wirkung durch die luftdichte Oberflächenbeschichtung erheblich verringert werden.
Senkung des Energieverbrauchs
Die Luftschicht der Aircoating Technology senkt die Reibung des Schiffes im Wasser und den damit verbundenen Energieverlust drastisch, im Labor konnte bereits einen Reibungsminderung von ca. 30% erzielt werden.
Amortisation
Vorteile der Beschichtung sind die schnellen Amortisationszeiten der Folierung durch immense Energie-Einsparung, kostengünstige Massenproduktion, ein hoher Automatisierungsgrad sowie die hohe Widerstandsfähigkeit.
Alternativenlos
Ein renommiertes Team von Wissenschaftlern des KITs forscht seit über 10 Jahren an der Technologie, dem das Management-Team der Patentpool Group mit Rat und Tat zur Seite steht.
Erfahrung & Know-how
Wir sind mit 20-jähriger Erfahrung im Management und der Finanzierung disruptiver Technologien als Lead Investor bereits mit ca. 3 Millionen investiert.
Lead Investor
Patentpool ist mit über 20-jähriger Erfahrung in Management und Finanzierung disruptiver Technologien als Lead Investor bereits investiert und managet das Projekt aktiv.
„Ein großes Problem für den Energieverbrauch und die Umwelt ist die Reibung eines Schiffes im Wasser. Die Folie und die Luftschicht lassen kein Wasser an den Schiffsrumpf, reduzieren somit die Reibung im Wasser, lösen aber auch zwei weitere Probleme. Unsere Folien könnten den Einsatz von Antifouling-Anstrichen und Korrosionsbehandlungen überflüssig machen oder zumindest signifikant reduzieren.“
Prof. Dr. Thomas Schimmel
Karlsruher Institute of Technology